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Oldenburg Innenstadt

Corona und die Folgen gehen nicht spurlos an der Oldenburger Innenstadt vorbei. Erste Läden hören auf, die Einschränkungen haben deren. Ein Einkaufsbummel in Oldenburg ist eine Pause vom Alltag. Vom Einkaufszentrum „Schlosshöfe“ und dem Marktplatz führt die riesige Oldenburger​. Einkaufserlebnis Oldenburg. Fußgänger bummeln in der Innenstadt. Foto: Peter Duddek © Peter Duddek. Märkte. Oldenburg Innenstadt

Oldenburg Innenstadt - Weitere exklusive Plus-Artikel

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Gerade die Zucht von Zugpferden für die Artillerie erwies sich in Kriegszeiten als profitabel. Insgesamt ging die Grafschaft mit einem leichten Plus aus dem Krieg hervor, insbesondere deshalb weil die Stadt nie belagert oder geplündert wurde.

Da er keine ehelichen Nachkommen hatte, wurde Oldenburg dem nächsten männlichen Verwandten zugesprochen, dem König von Dänemark. Somit wurde Oldenburg dänisch.

Administrativ wurde ab das Territorium Oldenburg durch die Deutsche Kanzlei in Kopenhagen verwaltet. Im gleichen Jahr brach in der Stadt die Pest aus.

Neun Jahre später schlugen am Juli drei Blitze in Oldenburg ein. Die Stadt stand in Flammen und wurde fast völlig zerstört.

Auf diese Weise verfielen das Schloss und die Stadt Oldenburg. Die vorhandenen Kunstgegenstände wurden nach Dänemark verbracht: Die dänische Krone unterstützte Oldenburg kaum und der Wiederaufbau war mühsam und dauerte Jahrzehnte.

Die Einwohnerzahl sank bis Mitte des Jahrhunderts auf Die Einwohner Oldenburgs und der umliegenden Ortschaften wurden zum Bauen zwangsverpflichtet.

Die Herrscherhäuser Deutschlands, Dänemarks und Russlands waren miteinander verwandt, entsprechend wechselte die Zugehörigkeit Oldenburgs immer wieder.

Peter Friedrich Ludwig erhob durch die Verlegung seines Wohnsitzes nach Oldenburg die Stadt wieder zur Residenz, die er im Verlauf seiner Regentschaft im klassizistischen Stil ausbaute.

Auch die Lambertikirche wurde in diesem Stil umgebaut. Er selbst war vielseitig gebildet und engagierte sich auch in sozialen Belangen.

Im selben Jahr wurde das Polizeidragonerkorps des Herzogtums Oldenburg aufgestellt, um die Landesgrenzen und Überlandwege zu sichern sowie die unteren Polizeibehörden zu unterstützen.

Die Stadt wurde von bis zu einem Distrikt des Departement der Wesermündungen mit einem Unterpräfekten. Für die Durchsetzung der Gesetze war unter anderem die Nach der Befreiung von der französischen Herrschaft wurden die alten Rechte wieder eingeführt, mit Ausnahme der Leibeigenschaft.

Während seiner Regierungszeit bis gab es zahlreiche kulturelle Neuerungen. Auch das Theater bekam seinen Standort auf dem danach benannten Wallabschnitt.

In diese Zeit fiel auch der Ausbau des Militärwesens, was in der Errichtung diverser Kasernenbauten auch im Stadtbild sichtbar wurde, wie z.

Diese enthielt wiederum nur vage Versprechungen und er ging auf den Wunsch, die Verfassung von kundigen Männern besprechen zu lassen, überhaupt nicht ein.

März versammelten sich Handwerker, um über die Eingabe einer weiteren Petition zu diskutieren. Der Adressat zeigte sich jedoch nicht bereit, Zugeständnisse zu machen, worauf die jeversche Deputation mit einem Aufstand drohte.

Er stimmte darin zu, erfahrenen Männern aus dem ganzen Lande ein Staatsgrundgesetz als Verfassungsentwurf vorzulegen.

Konkret sicherte er zu, einer Versammlung aus 34 von ihm zu bestimmenden Männern einen Entwurf vorzulegen, über den diese beraten sollten.

Dies ging soweit, dass gebeten wurde, auf eine Treppe zu treten, um sich bejubeln zu lassen, was ihm offensichtlich missfiel.

März wurde durch Erlass die Pressezensur aufgehoben. Hauptsächlich Lehrjungen und Gesellen rotteten sich vor dem Haus eines Obersts zusammen, zerstörten eine Laterne und warfen mit einem Stein.

Dieser Aufruhr wurde von der Presse verurteilt. März wurden Flinten an Oldenburger Bürger ausgegeben und bereits am März begann man mit Exerzierübungen.

Im Februar wurde die Verfassung im konstituierenden Landtag angenommen. Neben tausenden Reservisten kamen auch viele Freiwillige zu den Kasernen.

Damit verlor die Hansestadt Bremen ihre politische Unabhängigkeit. Im Februar wurde das Lager wieder aufgelöst und stattdessen die städtische Pflegeeinrichtung Gertrudenheim nach Blankenburg verlegt.

In der Nacht vom 9. November beteiligten sich Oldenburger SA-Truppen an den reichsweiten judenfeindlichen Novemberpogromen. Die Synagoge und die Jüdische Schule wurden niedergebrannt, einige Geschäfte zerstört.

Die jüdischen Oldenburger wurden in der Polizeikaserne am Pferdemarkt, heute Landesbibliothek Oldenburg, zusammengetrieben. Am Morgen des November wurden die Familien getrennt und 43 jüdische Männer an den Trümmern der noch brennenden Synagoge vorbei mitten durch die Innenstadt zum Gefängnis getrieben.

Einen Tag später folgte die Deportation mit dem Zug. Insgesamt wurden fast 1. Dieser Erinnerungsgang wird seitdem jährlich am November von mehreren hundert bis zu mehreren tausend Oldenburgern begangen.

Schulen und Institutionen gestalten jeweils ein umfangreiches Rahmenprogramm. Dabei wurden die Georgenvilla, der Ziegelhof und die Fleischfabrik der G.

April griffen britische Flugzeuge die Donnerschwee-Kaserne an. Bei diesem Bombenangriff verloren 13 Kinder ihr Leben. Bei einem Luftangriff am In Oldenburg wurden im Zweiten Weltkrieg insgesamt Häuser zerstört.

Die Mehrzahl von ihnen waren ehemalige Zwangsarbeiter aus Polen und dem Baltikum, aber auch nicht-deutsche Flüchtlinge aus den von der Roten Armee besetzten Gebieten.

Auf dem Gelände des ehemaligen Rennplatzes in Ohmstede wurden Letten und Esten angesiedelt, von denen viele bis heute in Ohmstede verblieben sind.

Diese Exilanten wollten einerseits nicht in ihre von der Sowjetunion okkupierte Heimat zurückkehren, andererseits aber auch nicht in ein Land der westlichen Kriegsgegner Deutschlands auswandern.

In den er Jahren lebten noch ca. Die meisten der Letten und Esten, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Ohmstede lebten, und ihre Abkömmlinge blieben auch nach der Wiederherstellung der Souveränität des Staates Lettland in Deutschland.

Durch die Aufnahme von etwa Durch verschiedene Kreisreformen der er Jahre wurde der Landkreis Oldenburg verändert.

Trotz aller Verwaltungs- und Gebietsreformen blieb Oldenburg eine kreisfreie Stadt. Oldenburg entwickelte sich zu einem Bankenplatz der Region, unter anderem mit einer Hauptstelle der Landeszentralbank und einer Zweiganstalt der Deutschen Bundesbank.

Im gleichen Jahr begann auch der Bau des Hilfskrankenhauses Oldenburg. Auf dem höchsten Punkt der ehemaligen Halde befindet sich der Osternburger Utkiek.

Nicht eindeutig geklärt ist die Funktion des entstandenen Heidenwalls. Wahrscheinlich ist es, dass er der Sicherung einer Furt der Hunte diente.

Die vermutlich im Jahrhundert angelegte Burg wurde ab ca. Bis wurde die so genannte Bürgerwacht aufgebaut. Um begann der Ausbau der Festung. In der so genannten Dänenzeit war Oldenburg von bis Dänische Königsfestung.

Militärisches Zentrum der Stadt war bis immer die Schlosswache, der die Bewachung des Schlosses als Regierungssitz oblag.

Weiterhin war sie Sitz des Garnisonkommandos. Nach wurde die Oldenburger Garnison stark reduziert. Nachfolger des 91er-Regiments wurde das Infanterie-Regiment , das in das Infanterie-Regiment Reichswehr umgewandelt wurde.

Diese wurden Ende der er Jahre durch dänisches Militär abgelöst. Sie war Standort diverser Heeres- und Luftwaffenverbände und -einheiten.

In den er Jahren beschäftigte die Bundeswehr in Oldenburg In einer gemeinsam von den Universitäten Oldenburg und Göttingen veröffentlichten Studie wurde vorhergesagt, dass die Bundeswehr am Standort Oldenburg auf zwei Drittel ihrer Soldaten und die Hälfte der Zivilangestellten verzichten werde.

Tatsächlich sind seit in Oldenburg noch Angehörige der Bundeswehr beschäftigt. Seit der Aussetzung der Wehrpflicht in Deutschland zum 1. Juli werden keine Wehrpflichtigen mehr in Oldenburg stationiert.

Aufgrund von Heeresstrukturreformen ist heute lediglich die Henning-von-Tresckow-Kaserne in Bümmerstede noch Truppenstandort.

Die Luftlandebrigade wurde zu einem Fallschirmjägerregiment am Standort Seedorf umstrukturiert. In die Hennig-von-Tresckow-Kaserne wurde ab der Stab der 1.

Panzerdivision verlegt. Nach Abzug der Fallschirmspringer im März hielt das Vorkommando der 1. Panzerdivision seinen Einzug in der Henning-von-Tresckow-Kaserne.

Seit dem Panzerdivision in Oldenburg stationiert. Das Kraftfahrausbildungszentrum verblieb am Standort Bümmerstede. Die aufgegebenen Standorte der Bundeswehr in Oldenburg konnten ab neuen Zwecken zugeführt werden.

Am hatte Oldenburg Einwohner. In einer Bevölkerungsvorausberechnung des niedersächsischen Landesamtes für Statistik werden für Oldenburg etwa Zum Dezember lebten in Oldenburg Von bis verlor die evangelisch-lutherische Kirche Mitglieder, die katholische Kirche gewann 55 Mitglieder.

Oldenburg gehörte anfangs zum Gebiet des Erzbistums Bremen, beziehungsweise zu dessen Archidiakonat St. Willehadi, die St. Die Reformation setzte sich ab durch, und seit war die Stadt dauerhaft reformiert, doch trat sie zum Luthertum über Einführung einer lutherischen Kirchenordnung.

Danach war Oldenburg über viele Jahrhunderte vorwiegend protestantisch. Hier befindet sich bis heute das Konsistorium beziehungsweise der Oberkirchenrat dieser Landeskirche.

Oldenburg wurde auch schon sehr früh Sitz des Kirchenkreises Oldenburg-Stadt, zu dem heute alle Kirchengemeinden der Stadt gehören, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt.

Spätestens seit Ende des Jahrhunderts gibt es in Oldenburg auch wieder Katholiken. Diese wurden seit von einem Kaplan betreut.

Jahrhunderts den Bedürfnissen angepasst und durch den heutigen repräsentativen Bau der St. Später entstanden weitere katholische Kirchen. Sitz des Offizialats wurde jedoch die Stadt Vechta.

In Oldenburg wurde ein Dekanat eingerichtet, das seinerzeit für den gesamten nördlichen Teil des Landes Oldenburg zuständig war.

Sie wurde gegründet. Die Gemeinde hatte in der Anfangszeit unter Verfolgung seitens staatlicher und kirchlicher Behörden zu leiden: Die Kinder der Gemeinde wurden zwangsweise getauft, Versammlungen polizeilich aufgelöst und das Abhalten von Gottesdiensten mit empfindlichen Geld- und Gefängnisstrafen belegt.

Hierzu übergab die Stadt Oldenburg am 5. März der jüdischen Gemeinde ein Kulturzentrum mit Synagoge. Juni konnte die Gemeinde ihre neue Synagoge eröffnen.

Vom 1. August bis zum Von September bis amtierte mit Daniel Alter einer der drei ersten nach in Deutschland ordinierten Rabbiner in Oldenburg. An der Spitze der Stadt stand schon seit dem Jahrhundert ein Rat, der ab aus 18 Mitgliedern bestand.

Darunter befanden sich drei Bürgermeister. Es regierte jedoch nur ein Bürgermeister mit fünf Ratsmännern. Der Rat wechselte jährlich am 6.

Ab wurde die Zahl der Bürgermeister auf zwei reduziert. Ab stand nur noch ein rechtsgelehrter Bürgermeister an der Spitze des Rates und der Stadt. Die Stadtordnung von führte einen Stadtdirektor als leitenden Beamten ein.

Dieser erhielt später den Titel Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister. Danach gab es einen vom Volk gewählten Rat. Dieser wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, der ehrenamtlich tätig war.

Daneben gab es ab einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung.

Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seither direkt vom Volk gewählt.

Es gibt jedoch weiterhin einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewählt wird.

Bei den am Seit hat der Rat Oldenburgs 50 Mitglieder. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen Die aktuelle Amtszeit begann am 1.

November und endet am Oktober Seit den letzten Kommunalwahlen vom Bei der letzten Wahl des Oberbürgermeisters konnte keiner der Bewerber die erforderliche absolute Mehrheit erreichen.

Bei der notwendigen Stichwahl am Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl lag mit 33,18 Prozent auf einem historisch niedrigen Stand.

Krogmann übernahm das Amt des Oberbürgermeisters von seinem Vorgänger Gerd Schwandner offiziell am 1.

November Die Amtszeit endet Ende Oktober Das Logo der Stadt verwendet die Bezeichnung Oldenburg i. Für die Residenz des Grafenhauses, die im Jahrhundert Stadt wurde, ist seit das erste Siegel überliefert, das noch dem späten Jahrhundert entstammt.

Wie das kleinere Siegel seit zeigt es eine dreitürmige Burg ohne den landesherrlichen Balkenschild. Im zweiten Hauptsiegel aus der Mitte des Jahrhunderts steht der Ortspatron St.

Auf dem vierten Siegel aus dem Für gewöhnlich wird das Gold mit der Farbe Gelb dargestellt. Vor allem aufgrund seiner früheren Funktion als Residenz- und Hauptstadt ist in Oldenburg eine Vielzahl von Gerichten angesiedelt.

Im Gerichtsviertel sind das Amtsgericht, das Landgericht und das Oberlandesgericht Oldenburg unmittelbar nebeneinander erbaut worden.

Das Sozialgericht Oldenburg ist nur durch den Schlossgarten von den drei o. Seit befindet sich in Kreyenbrück auf einem Teil des Geländes der ehemaligen Hinderburgkaserne die Neue Justizvollzugsanstalt Oldenburg.

März den Altbau. Über die Weiterverwendung des Grundstücks hat dessen Eigentümer, das Land Niedersachsen, noch keine Entscheidung getroffen.

Hieraus sowie aus der hohen Zahl von Gerichten ergibt sich ein traditionell hoher Anteil von Beschäftigten im öffentlichen Dienst in der Stadt Oldenburg.

Oldenburgs Wirtschaft ist heute durch einen dynamischen Mittelstand und einen starken Dienstleistungssektor geprägt, etwa im Bereich der Banken und Versicherungen.

In Oldenburg haben sich auch Betriebe des produzierenden Gewerbes hier angesiedelt, etwa Automobilzulieferer, Unternehmen aus der Nahrungsmittelindustrie, Fotoverarbeitung und dem Druckereigewerbe.

Dies betrifft v. Pauli-Brauerei und Coca-Cola. Oldenburg gilt als Zentrum der Informationstechnologie.

Dieser Bereich stellt, genau wie etwa der der Erneuerbaren Energien oder die Gesundheitswirtschaft einen Schwerpunkt in der Arbeit der städtischen Wirtschaftsförderung dar.

Seit jeher hat der Einzelhandel in dem Oberzentrum Oldenburg eine hohe Bedeutung für die gesamte Region. Grundlage dafür ist die städtebauliche Struktur der Innenstadt, die die Möglichkeit eines Rundlaufes bietet.

Rund 1. Der Oldenburger Hafen zählt zu den wichtigen Häfen Niedersachsens. Tonnen im Binnenverkehr umgeschlagen Beim Seegüterverkehr wurden Über 70 Prozent der befragten Unternehmer beurteilten Oldenburg in einer deutschlandweiten Studie der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich.

Keine andere Stadt erreichte einen höheren Wert. Das Fliegerhorst-Schneidebrett ist in Oldenburg ein Verkaufsschlager! Wer ein nachhaltiges Weihnachtsgeschenk oder ein einzigartiges Frühstücksbrettchen sucht, sollte sich beeilen: Nur noch das kleine Modell ist erhältlich.

Aufgrund der weiter steigenden Corona-Zahlen wird es in diesem Jahr nun definitv keinen Lamberti-Markt geben.

Somit wird auch ein lange Zeit für möglich gehaltenes alternatives weihnachtliches Angebot in der Innenstadt entfallen.

Damit sich Bürgerinnen und Bürger wie auch die Mitarbeitenden der Stadt in der aktuellen Situation bestmöglich vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus schützen können, bittet die Stadt um Vorsicht und die Nutzung von Online-Services.

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Die Burg war Verwaltungsmittelpunkt der Grafschaft, und im Umland siedelten sich bald viele Angehörige der Verwaltung an.

Bremer Stadtrecht. Es wurde eine bessere Befestigung gebaut, mit einem extrem breiten Stadtgraben, der die Mauer umgab, und fünf Stadttoren, die den Zutritt zur Stadt kontrollierten.

Dieser Doppeltorbau mit zwei Flankenrundtürmen und Zugbrücke über den Stadtgraben lag südlich der Ringburganlage mit eigenem Wassergraben. Durch diesen Schutz vor Räubern profitierte die Stadt Oldenburg auch wirtschaftlich.

Das kleine Grafenhaus gewann damit überregionale Bedeutung, was erhebliche Auswirkungen nach dem Tod des letzten Grafen Anton Günther hatte. Gerade die Zucht von Zugpferden für die Artillerie erwies sich in Kriegszeiten als profitabel.

Insgesamt ging die Grafschaft mit einem leichten Plus aus dem Krieg hervor, insbesondere deshalb weil die Stadt nie belagert oder geplündert wurde.

Da er keine ehelichen Nachkommen hatte, wurde Oldenburg dem nächsten männlichen Verwandten zugesprochen, dem König von Dänemark. Somit wurde Oldenburg dänisch.

Administrativ wurde ab das Territorium Oldenburg durch die Deutsche Kanzlei in Kopenhagen verwaltet.

Im gleichen Jahr brach in der Stadt die Pest aus. Neun Jahre später schlugen am Juli drei Blitze in Oldenburg ein. Die Stadt stand in Flammen und wurde fast völlig zerstört.

Auf diese Weise verfielen das Schloss und die Stadt Oldenburg. Die vorhandenen Kunstgegenstände wurden nach Dänemark verbracht: Die dänische Krone unterstützte Oldenburg kaum und der Wiederaufbau war mühsam und dauerte Jahrzehnte.

Die Einwohnerzahl sank bis Mitte des Jahrhunderts auf Die Einwohner Oldenburgs und der umliegenden Ortschaften wurden zum Bauen zwangsverpflichtet.

Die Herrscherhäuser Deutschlands, Dänemarks und Russlands waren miteinander verwandt, entsprechend wechselte die Zugehörigkeit Oldenburgs immer wieder.

Peter Friedrich Ludwig erhob durch die Verlegung seines Wohnsitzes nach Oldenburg die Stadt wieder zur Residenz, die er im Verlauf seiner Regentschaft im klassizistischen Stil ausbaute.

Auch die Lambertikirche wurde in diesem Stil umgebaut. Er selbst war vielseitig gebildet und engagierte sich auch in sozialen Belangen.

Im selben Jahr wurde das Polizeidragonerkorps des Herzogtums Oldenburg aufgestellt, um die Landesgrenzen und Überlandwege zu sichern sowie die unteren Polizeibehörden zu unterstützen.

Die Stadt wurde von bis zu einem Distrikt des Departement der Wesermündungen mit einem Unterpräfekten. Für die Durchsetzung der Gesetze war unter anderem die Nach der Befreiung von der französischen Herrschaft wurden die alten Rechte wieder eingeführt, mit Ausnahme der Leibeigenschaft.

Während seiner Regierungszeit bis gab es zahlreiche kulturelle Neuerungen. Auch das Theater bekam seinen Standort auf dem danach benannten Wallabschnitt.

In diese Zeit fiel auch der Ausbau des Militärwesens, was in der Errichtung diverser Kasernenbauten auch im Stadtbild sichtbar wurde, wie z.

Diese enthielt wiederum nur vage Versprechungen und er ging auf den Wunsch, die Verfassung von kundigen Männern besprechen zu lassen, überhaupt nicht ein.

März versammelten sich Handwerker, um über die Eingabe einer weiteren Petition zu diskutieren. Der Adressat zeigte sich jedoch nicht bereit, Zugeständnisse zu machen, worauf die jeversche Deputation mit einem Aufstand drohte.

Er stimmte darin zu, erfahrenen Männern aus dem ganzen Lande ein Staatsgrundgesetz als Verfassungsentwurf vorzulegen. Konkret sicherte er zu, einer Versammlung aus 34 von ihm zu bestimmenden Männern einen Entwurf vorzulegen, über den diese beraten sollten.

Dies ging soweit, dass gebeten wurde, auf eine Treppe zu treten, um sich bejubeln zu lassen, was ihm offensichtlich missfiel.

März wurde durch Erlass die Pressezensur aufgehoben. Hauptsächlich Lehrjungen und Gesellen rotteten sich vor dem Haus eines Obersts zusammen, zerstörten eine Laterne und warfen mit einem Stein.

Dieser Aufruhr wurde von der Presse verurteilt. März wurden Flinten an Oldenburger Bürger ausgegeben und bereits am März begann man mit Exerzierübungen.

Im Februar wurde die Verfassung im konstituierenden Landtag angenommen. Neben tausenden Reservisten kamen auch viele Freiwillige zu den Kasernen.

Damit verlor die Hansestadt Bremen ihre politische Unabhängigkeit. Im Februar wurde das Lager wieder aufgelöst und stattdessen die städtische Pflegeeinrichtung Gertrudenheim nach Blankenburg verlegt.

In der Nacht vom 9. November beteiligten sich Oldenburger SA-Truppen an den reichsweiten judenfeindlichen Novemberpogromen. Die Synagoge und die Jüdische Schule wurden niedergebrannt, einige Geschäfte zerstört.

Die jüdischen Oldenburger wurden in der Polizeikaserne am Pferdemarkt, heute Landesbibliothek Oldenburg, zusammengetrieben.

Am Morgen des November wurden die Familien getrennt und 43 jüdische Männer an den Trümmern der noch brennenden Synagoge vorbei mitten durch die Innenstadt zum Gefängnis getrieben.

Einen Tag später folgte die Deportation mit dem Zug. Insgesamt wurden fast 1. Dieser Erinnerungsgang wird seitdem jährlich am November von mehreren hundert bis zu mehreren tausend Oldenburgern begangen.

Schulen und Institutionen gestalten jeweils ein umfangreiches Rahmenprogramm. Dabei wurden die Georgenvilla, der Ziegelhof und die Fleischfabrik der G.

April griffen britische Flugzeuge die Donnerschwee-Kaserne an. Bei diesem Bombenangriff verloren 13 Kinder ihr Leben.

Bei einem Luftangriff am In Oldenburg wurden im Zweiten Weltkrieg insgesamt Häuser zerstört. Die Mehrzahl von ihnen waren ehemalige Zwangsarbeiter aus Polen und dem Baltikum, aber auch nicht-deutsche Flüchtlinge aus den von der Roten Armee besetzten Gebieten.

Auf dem Gelände des ehemaligen Rennplatzes in Ohmstede wurden Letten und Esten angesiedelt, von denen viele bis heute in Ohmstede verblieben sind.

Diese Exilanten wollten einerseits nicht in ihre von der Sowjetunion okkupierte Heimat zurückkehren, andererseits aber auch nicht in ein Land der westlichen Kriegsgegner Deutschlands auswandern.

In den er Jahren lebten noch ca. Die meisten der Letten und Esten, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Ohmstede lebten, und ihre Abkömmlinge blieben auch nach der Wiederherstellung der Souveränität des Staates Lettland in Deutschland.

Durch die Aufnahme von etwa Durch verschiedene Kreisreformen der er Jahre wurde der Landkreis Oldenburg verändert. Trotz aller Verwaltungs- und Gebietsreformen blieb Oldenburg eine kreisfreie Stadt.

Oldenburg entwickelte sich zu einem Bankenplatz der Region, unter anderem mit einer Hauptstelle der Landeszentralbank und einer Zweiganstalt der Deutschen Bundesbank.

Im gleichen Jahr begann auch der Bau des Hilfskrankenhauses Oldenburg. Auf dem höchsten Punkt der ehemaligen Halde befindet sich der Osternburger Utkiek.

Nicht eindeutig geklärt ist die Funktion des entstandenen Heidenwalls. Wahrscheinlich ist es, dass er der Sicherung einer Furt der Hunte diente.

Die vermutlich im Jahrhundert angelegte Burg wurde ab ca. Bis wurde die so genannte Bürgerwacht aufgebaut.

Um begann der Ausbau der Festung. In der so genannten Dänenzeit war Oldenburg von bis Dänische Königsfestung.

Militärisches Zentrum der Stadt war bis immer die Schlosswache, der die Bewachung des Schlosses als Regierungssitz oblag.

Weiterhin war sie Sitz des Garnisonkommandos. Nach wurde die Oldenburger Garnison stark reduziert. Nachfolger des 91er-Regiments wurde das Infanterie-Regiment , das in das Infanterie-Regiment Reichswehr umgewandelt wurde.

Diese wurden Ende der er Jahre durch dänisches Militär abgelöst. Sie war Standort diverser Heeres- und Luftwaffenverbände und -einheiten.

In den er Jahren beschäftigte die Bundeswehr in Oldenburg In einer gemeinsam von den Universitäten Oldenburg und Göttingen veröffentlichten Studie wurde vorhergesagt, dass die Bundeswehr am Standort Oldenburg auf zwei Drittel ihrer Soldaten und die Hälfte der Zivilangestellten verzichten werde.

Tatsächlich sind seit in Oldenburg noch Angehörige der Bundeswehr beschäftigt. Seit der Aussetzung der Wehrpflicht in Deutschland zum 1. Juli werden keine Wehrpflichtigen mehr in Oldenburg stationiert.

Aufgrund von Heeresstrukturreformen ist heute lediglich die Henning-von-Tresckow-Kaserne in Bümmerstede noch Truppenstandort. Die Luftlandebrigade wurde zu einem Fallschirmjägerregiment am Standort Seedorf umstrukturiert.

In die Hennig-von-Tresckow-Kaserne wurde ab der Stab der 1. Panzerdivision verlegt. Nach Abzug der Fallschirmspringer im März hielt das Vorkommando der 1.

Panzerdivision seinen Einzug in der Henning-von-Tresckow-Kaserne. Seit dem Panzerdivision in Oldenburg stationiert.

Das Kraftfahrausbildungszentrum verblieb am Standort Bümmerstede. Die aufgegebenen Standorte der Bundeswehr in Oldenburg konnten ab neuen Zwecken zugeführt werden.

Am hatte Oldenburg Einwohner. In einer Bevölkerungsvorausberechnung des niedersächsischen Landesamtes für Statistik werden für Oldenburg etwa Zum Dezember lebten in Oldenburg Von bis verlor die evangelisch-lutherische Kirche Mitglieder, die katholische Kirche gewann 55 Mitglieder.

Oldenburg gehörte anfangs zum Gebiet des Erzbistums Bremen, beziehungsweise zu dessen Archidiakonat St. Willehadi, die St. Die Reformation setzte sich ab durch, und seit war die Stadt dauerhaft reformiert, doch trat sie zum Luthertum über Einführung einer lutherischen Kirchenordnung.

Danach war Oldenburg über viele Jahrhunderte vorwiegend protestantisch. Hier befindet sich bis heute das Konsistorium beziehungsweise der Oberkirchenrat dieser Landeskirche.

Oldenburg wurde auch schon sehr früh Sitz des Kirchenkreises Oldenburg-Stadt, zu dem heute alle Kirchengemeinden der Stadt gehören, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt.

Spätestens seit Ende des Jahrhunderts gibt es in Oldenburg auch wieder Katholiken. Diese wurden seit von einem Kaplan betreut. Jahrhunderts den Bedürfnissen angepasst und durch den heutigen repräsentativen Bau der St.

Später entstanden weitere katholische Kirchen. Sitz des Offizialats wurde jedoch die Stadt Vechta. In Oldenburg wurde ein Dekanat eingerichtet, das seinerzeit für den gesamten nördlichen Teil des Landes Oldenburg zuständig war.

Sie wurde gegründet. Die Gemeinde hatte in der Anfangszeit unter Verfolgung seitens staatlicher und kirchlicher Behörden zu leiden: Die Kinder der Gemeinde wurden zwangsweise getauft, Versammlungen polizeilich aufgelöst und das Abhalten von Gottesdiensten mit empfindlichen Geld- und Gefängnisstrafen belegt.

Hierzu übergab die Stadt Oldenburg am 5. März der jüdischen Gemeinde ein Kulturzentrum mit Synagoge. Juni konnte die Gemeinde ihre neue Synagoge eröffnen.

Vom 1. August bis zum Von September bis amtierte mit Daniel Alter einer der drei ersten nach in Deutschland ordinierten Rabbiner in Oldenburg.

An der Spitze der Stadt stand schon seit dem Jahrhundert ein Rat, der ab aus 18 Mitgliedern bestand. Darunter befanden sich drei Bürgermeister.

Es regierte jedoch nur ein Bürgermeister mit fünf Ratsmännern. Der Rat wechselte jährlich am 6. Ab wurde die Zahl der Bürgermeister auf zwei reduziert.

Ab stand nur noch ein rechtsgelehrter Bürgermeister an der Spitze des Rates und der Stadt. Die Stadtordnung von führte einen Stadtdirektor als leitenden Beamten ein.

Dieser erhielt später den Titel Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister. Danach gab es einen vom Volk gewählten Rat. Dieser wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, der ehrenamtlich tätig war.

Daneben gab es ab einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung.

Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt.

Er wird seither direkt vom Volk gewählt. Es gibt jedoch weiterhin einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewählt wird.

Bei den am Seit hat der Rat Oldenburgs 50 Mitglieder. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen Die aktuelle Amtszeit begann am 1.

November und endet am Oktober Seit den letzten Kommunalwahlen vom Bei der letzten Wahl des Oberbürgermeisters konnte keiner der Bewerber die erforderliche absolute Mehrheit erreichen.

Bei der notwendigen Stichwahl am Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl lag mit 33,18 Prozent auf einem historisch niedrigen Stand. Krogmann übernahm das Amt des Oberbürgermeisters von seinem Vorgänger Gerd Schwandner offiziell am 1.

November Die Amtszeit endet Ende Oktober Das Logo der Stadt verwendet die Bezeichnung Oldenburg i. Für die Residenz des Grafenhauses, die im Jahrhundert Stadt wurde, ist seit das erste Siegel überliefert, das noch dem späten Jahrhundert entstammt.

Wie das kleinere Siegel seit zeigt es eine dreitürmige Burg ohne den landesherrlichen Balkenschild. Im zweiten Hauptsiegel aus der Mitte des Jahrhunderts steht der Ortspatron St.

Auf dem vierten Siegel aus dem Für gewöhnlich wird das Gold mit der Farbe Gelb dargestellt. Vor allem aufgrund seiner früheren Funktion als Residenz- und Hauptstadt ist in Oldenburg eine Vielzahl von Gerichten angesiedelt.

Im Gerichtsviertel sind das Amtsgericht, das Landgericht und das Oberlandesgericht Oldenburg unmittelbar nebeneinander erbaut worden. Das Sozialgericht Oldenburg ist nur durch den Schlossgarten von den drei o.

Seit befindet sich in Kreyenbrück auf einem Teil des Geländes der ehemaligen Hinderburgkaserne die Neue Justizvollzugsanstalt Oldenburg.

März den Altbau. Über die Weiterverwendung des Grundstücks hat dessen Eigentümer, das Land Niedersachsen, noch keine Entscheidung getroffen. Hieraus sowie aus der hohen Zahl von Gerichten ergibt sich ein traditionell hoher Anteil von Beschäftigten im öffentlichen Dienst in der Stadt Oldenburg.

Oldenburgs Wirtschaft ist heute durch einen dynamischen Mittelstand und einen starken Dienstleistungssektor geprägt, etwa im Bereich der Banken und Versicherungen.

In Oldenburg haben sich auch Betriebe des produzierenden Gewerbes hier angesiedelt, etwa Automobilzulieferer, Unternehmen aus der Nahrungsmittelindustrie, Fotoverarbeitung und dem Druckereigewerbe.

Dies betrifft v. Pauli-Brauerei und Coca-Cola. Oldenburg gilt als Zentrum der Informationstechnologie. Dieser Bereich stellt, genau wie etwa der der Erneuerbaren Energien oder die Gesundheitswirtschaft einen Schwerpunkt in der Arbeit der städtischen Wirtschaftsförderung dar.

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1 Kommentare zu „Oldenburg Innenstadt“

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